Monteurzimmer oder Hotel für lange Einsätze
Stand
Wer ein Team für mehrere Wochen auf Montage schickt, bezahlt jede Nacht. Bei ein, zwei Nächten fällt der Unterschied zwischen Hotel und Monteurwohnung kaum auf, über einen Monat ist er groß.
Was es kostet
Ein Hotelzimmer kostete 2025 in Deutschland im Schnitt 109 Euro netto je Nacht. Diesen durchschnittlichen Netto-Zimmerpreis hat der Hotelverband Deutschland (IHA) im Mai 2026 veröffentlicht, gemittelt über alle Hotels. Bei kwatera24 liegt der Preis je nach Ort und Wohnung meist zwischen 16 und 30 Euro je Person und Nacht, ebenfalls netto. Bei gut der Hälfte unserer Unterkünfte sind es 20 Euro oder weniger.
Ein Rechenbeispiel: Vier Monteure bleiben vier Wochen, also 28 Nächte.
- Hotel, vier Einzelzimmer zum Durchschnittspreis: 4 × 28 × 109 Euro = 12.208 Euro netto.
- Hotel, zwei Doppelzimmer zum selben Preis: 2 × 28 × 109 Euro = 6.104 Euro netto.
- Monteurwohnung für vier, 20 Euro je Person und Nacht: 4 × 28 × 20 Euro = 2.240 Euro netto. Je nach Unterkunft kommt eine Endreinigung dazu.
Auf alle drei kommen 7 % Mehrwertsteuer. Der Hotelwert ist ein Mittel über ganz Deutschland, ein Hotel an Ihrem Einsatzort kann darüber oder darunter liegen. Rechnen Sie deshalb mit den Angeboten für Ihren Ort und Zeitraum, die Rechnung bleibt dieselbe: Personen mal Nächte mal Preis.
Die Küche zählt mit
Für jeden vollen Tag auswärts sieht das Einkommensteuergesetz eine Verpflegungspauschale von 28 Euro vor, für An- und Abreisetag je 14 Euro, und zwar in den ersten drei Monaten an derselben Tätigkeitsstätte (§ 9 Abs. 4a EStG). Stellt die Firma das Frühstück, etwa weil es im gebuchten Hotelpreis steckt, wird die Pauschale um 20 Prozent eines vollen Tages gekürzt, also um 5,60 Euro. In der Monteurwohnung kauft das Team selbst ein und kocht. Jede unserer Unterkünfte hat eine Küche.
Was eine Monteurwohnung anders macht
- Kochen: Jede Unterkunft bei uns hat eine Küche. Ein Hotelzimmer hat in der Regel keine.
- Waschen: Fast alle haben eine Waschmaschine, die Arbeitskleidung wird vor Ort gewaschen.
- Zusammen wohnen: Die meisten Wohnungen sind für vier bis sechs Personen eingerichtet, fast alle mit getrennten Betten. Das Team wohnt zusammen, jeder schläft in seinem eigenen Bett.
- Parken: Fast alle haben einen PKW-Parkplatz, viele auch einen für den Transporter.
- Anreise: Bei den meisten Unterkünften gibt es einen eigenständigen Check-in. Wer erst spät abends ankommt, wartet auf niemanden.
- Abrechnung: Die Rechnung geht auf die Firma, bei längeren Aufenthalten monatlich.
Wie lange so ein Einsatz dauern kann, zeigt ein Beispiel aus diesem Jahr: Ein Team aus dem Glasfaserausbau, sechs Monteure, wohnte von Juni bis Oktober in Bingen am Rhein und verlängerte Monat für Monat.
Wann ein Hotel besser passt
Ein Hotel ist die bessere Wahl, wenn
- jemand nur eine oder zwei Nächte bleibt. Dafür lohnt eine Wohnung mit Endreinigung selten.
- Frühstück und tägliche Reinigung dazugehören sollen. Beides bietet eine Monteurwohnung nicht.
- eine Rezeption rund um die Uhr gebraucht wird.
- es am Einsatzort keine passende Wohnung gibt.
Für alles, was länger als ein paar Nächte dauert, lohnt der Vergleich. Wie wir Firmen mit Rahmenvertrag und Monatsrechnung unterbringen, steht auf der Seite Monteurunterkunft für Firmen.






